E-Rechnung - Worum geht es?
E-Rechnung: Für wen und warum?
Seit 2025 müssen alle B2B-Rechnungen über 250 EUR als E-Rechnung empfangen werden, für den Versand gelten Übergangsfristen. Ziel ist es, Rechnungsformate zu vereinheitlichen und so den bürokratischen Aufwand zu reduzieren. Außerdem soll zu einem späteren Zeitpunkt ein System zur zeitnahen und transaktionsbezogenen elektronischen Meldung von bestimmten Rechnungsangaben an die Finanzverwaltung eingeführt werden, um Lücken bei Umsatzsteuerzahlungen zu schließen.Was heißt das für den Absender?
Es müssen Rechnungsformate wie XRechnung oder ZUGFeRD genutzt werden, einfache PDFs reichen nicht mehr aus. Diese Pflicht gilt ab 2027 für Unternehmen mit einem Umsatz von über 800.000 EUR, für alle anderen ab 2028.Was heißt das für den Empfänger?
Man muss die E-Rechnung seit 2025 lesen können. Da allerdings XRechnung nicht gleich XRechnung ist und es bei ZUGFeRD rund 200 Datenelemente gibt, die genutzt werden können, ist das nicht ganz profan.Welche Formate gibt es?
Eine E-Rechnung ist nach DIN EN 16931 kein PDF per Mail, sondern es gibt die Formate XRechnung, ZUGFeRD und EDI.Bei ZUGFeRD handelt es sich um ein PDF mit einer integrierten XML-Datei, die sich zur Verarbeitung automatisiert in das ERP- oder Buchhaltungssystem importieren lässt. Die XML-Datei ist seit 2025 die originäre Rechnung, das PDF dient lediglich der Visualisierung.
XRechnungen sind für den Rechnungsdatenaustausch mit der öffentlichen Verwaltung vorgeschrieben. Meist werden XRechnungen über das Peppol-Netzwerk ausgetauscht, das dafür entwickelt wurde. stratEDI ist zertifizierter Peppol-Serviceprovider und übernimmt bei Bedarf die Einbindung aller Behörden innerhalb der EU.

